Amerika ist nicht nur eines der mächtigsten, sondern auch eines der lustigsten Länder.
Von dem Humor des Sprechers von US-Präsident Barack Obama (Robert Gibbs), sollten sich die deutschen Politiker eine große Scheibe abschneiden!
Sarah Palin (Obamas Rivalin aus Wahlkampfzeiten), hatte Obama damals belächelt, da er bei seinen Reden einen Teleprompter benutzt. Zu ihrem bedauern, wurde sie kurze Zeit später von den Medien dabei ertappt, dass sie sich Notizen mit einem schwarzen Stift in die Innenfläche ihrer linken Hand gekritzelt hatte.
Der Spickzettel sollte ihr helfen, in einem Interview bei einer Veranstaltung in Nashville bestehen zu können. Während des Interviews suchte Palin immer wieder etwas verunsichert Rat in ihrer Handfläche.
Diesen Vorfall hat sich Robert Gibbs, gestern bei einer Pressekonferenz, zum Anlass genommen, das Weiße Haus in eine Stand-up-Comedy- Bühne zu verwandeln.
Gibbs trat vor die Presse und erzählte von dem Verhältnis zwischen Demokraten und Republikaner.
Wie sie während des gesamten Präsidentschaftswahlkampfes sehen konnten, hat die gesamte … äh – ah, ich hab mir hier ein paar Sachen aufgeschrieben.
Ich habe geschrieben „Eier, Milch und Brot“.
Dann habe ich noch geschrieben „Hoffnung und Wandel“…nur, falls ich das vergessen würde.
Hoffnung und Wandel (Hope and Change), waren die Schlagworte in Obamas Kampagne, die Gibbs als Wahlkampfmanager mantra-artig immer wiederholt hatte. Auch Palin hatte sich bei ihrem Missgeschick Stichwörter notiert, die sie eigentlich im Schlaf beherrschen sollte.
Beispielsweise: „Lift American Spirits“ (belebe den amerikanischen Geist).
Das ist ihr nun gelungen, wenn auch sicher etwas humoristischer und später als geplant.
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