Pünktlich zum Kinostart des nächsten Teils von “Twilight” (New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde) soll das Haus, in dem Super-Vampir Edward Cullen zusammen mit seiner „nicht-mehr-blutsaugenden“ Familie wohnte, verkauft werden.
Sicher fängt nun der Eine oder Andere das Träumen an, aber um dich mal ganz schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen… es soll rund 2.200.000 € kosten. Ja Euro, da ist auch über den Wechselkurs nichts mehr am Preis zu machen.
Frei nach dem Motto „Die Geister, die er rief“, hätte der 2. Teil fast mit einer anderen männlichen Hauptrolle besetzt werden müssen, da Robert Pattinson auf der Flucht vor seinen Fans beinahe von einem Taxi erfasst wurde.
Als der 23-jährige Brite Mitte des Jahres aus einem Buchladen kam, stürmten prompt eine Horde draußen lauernder Fans auf ihn zu berichtete das Klatschmagazin US-Weekly. Da seine Bodyguards dem Ansturm nicht gewachsen waren, sprang er kurzerhand auf eine stark befahrene Straße und wurde von einem Taxi gestreift. Er kam aber mit einem Schrecken davon.
Zum Glück! Denn die Twilight-Vampire haben sich am Premierenwochenende in den USA und Australien selbst übertroffen. Die zweite Episode der Blutsaugerromanze spielte in den USA nach vorläufigen Studioschätzungen 140,7 Millionen Dollar ein. Damit hat er das viertbeste Start-Einspielergebnis des US-Kinojahres gebracht und den höchsten Betrag, mit dem je ein von einer Frau gemachter Film gestartet ist.
New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde läuft in Deutschland am 26.11.2009 an – meine Karte ist für dieses Wochenende natürlich auch schon reserviert.
Quellen:
Sueddeutsche, msn, TMZ, US-Weekly
Bilder: stmalib, thetwilightfanzone.webs
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Edward oder Jake? Jake oder Edward? Welch Verwirrung….
Als großer Twilight-Fan habe ich mich immer wieder gefragt, warum die “Teenie”-Vampir-Saga auch über die Zielgruppe hinaus so erfolgreich ist. Dabei ist die Antwort doch so einfach. Die Suche nach der großen, ewigen Liebe. Jeder (oder jede^^) wünscht sich doch insgeheim den einen wahren Mann, ihren “persönlichen Edward” zu finden. Der Mann, bei dem die lange Suche nach dem Richtigen aufhört.
Aber gibt es das wirklich? Seien wir mal ehrlich zu uns selbst. Ist es nicht wahrscheinlicher einen Jake zu finden, der sich zum Edward entwickelt, als sein Leben mit der Suche nach Edward zu verplempern und ihn vielleicht nicht zu finden? Oder ist es eher unsere Gesellschaft, die uns denken läßt, dass es ohne den “Direkt-Edward” nicht geht. Wir werden schließlich darauf getrimmt, dass alles immer größer, besser und toller sein muss, als das, was man hat. Nie reicht etwas aus, weil es ja noch was besseres gibt. Wir wachsen damit auf, immer nach dem Superlativ zu suchen und das was direkt vor unserer Nase ist zu vernachlässigen oder zu mißachten.
Das läßt sich sicherlich auch auf Liebesdinge übertragen. Warum nur einen, der wegen seiner Art der Kracher ist, wenn man auch einen haben könnte, der dabei noch unglaublich gut aussieht und stinkreich ist?
Vielleicht wäre einem aber auch damit geholfen, einfach mal die Augen aufzumachen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Denn wer sagt Dir, dass Du nicht auch nochmehr willst, wenn Du Edward gefunden hast???
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