Nach regelrechten Plünderungen der Kollektionen, die Karl Lagerfeld, Stella McCartney, Comme des Garcons oder Matthew Williamson für den schwedischen Textilhersteller entworfen hatten, kam am 14.11.2009 der Knaller… Jimmy Choo bei H&M!!!
Eigentlich hatte dieser Tag mehr etwas von einer Raubtierfütterung. Genau aus diesem Grund gibt es seit kurzem bei H&M einige Spielregeln:
Der Bereich dieser „Luxus-Artikel“ wird dabei von Securities gesichert, die ihren Job richtig ernst nehmen.
Hier der Beweis aus dem Freigehege der Raubkatzen:
Das Video zeigt eine Hamburger H&M-Filiale. Für weitere skurrile Videos einfach mal bei Youtube gucken.
Aber Mädels… was taugen diese Sachen wirklich?
Tamara Mellon, Gründerin der britischen Luxusmarke für Schuhe und Accessoires, ist sicher für das Design (mit-)verantwortlich, aber wer hier nun italienische Markenware zum Schnäppchenpreis erwartet, irrt gewaltig.
Die Kollektion stammt aus chinesischer Massenproduktion! Selbst wenn der erste Blick es einem nicht verraten sollte, wird die eben noch hellerfreute Kundin im Praxistest nicht viel Amüsement mit dem Material haben.
Schuhe mit essstäbchendünnen, ungefähr 10 Zentimeter hohen Plastikabsätzen, biegen sich beim Laufen nach hinten durch. Das sieht weder gut aus, noch verleiht es ein besonders sicheres Gefühl beim Gehen und selbst Profis sollen da an ihre Grenzen stoßen.
Bei den Kleidern, die recht hochwertig wirken, ist leider auch ein kleines Detail zu beachten – Das Futtermaterial ist aus Polyester – Glückwunsch.
Sollte es diese unglaubliche Schuh-Kollektion noch geben, werde ich mal testen, was die H&M-Menschen davon halten, wenn ein Mann diese Luxus-Schuhe anprobiert.
Ich werde berichten!
Um die Wahlbeteiligung der nächsten Bundestagswahl etwas zu pushen, plädiere ich im Übrigen dafür, Rabattgutscheine für Manolo Blahnik oder Jimmy Choo auszulegen.
Quellen:
- Bild und Materialinfos: Welt online/Axel Springer AG
- Video: Youtube







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