Also ich heute in den frühen Morgenstunden… in den ganz frühen Morgenstunden, etwas unsanft aus dem Schlaf gerissen wurde, vermutete ich, dass sich „wieder einmal“ irgendwelche betrunkenen mit unseren geliebten Gesetzeshütern angelegt haben.
Im Halbschlaf wankte ich den Meter von meinem Bett zum Fenster und tatsächlich wurde die Straße von feierfreudigen Menschen bereinigt.
Die Polizei war allerdings nicht wie sonst, mit Schlagstöcken und Schutzuniform ausgestattet und auch die Feierer machten einen friedlichen Eindruck…
Als ich meinen Kopf dann ein wenig aus dem Fenster streckte um die Straße endlangzuschauen, merkte ich auch warum.
Schräg gegenüber meiner Wohnung brannte ein komplettes Haus. Überall Feuerwehr, Unmengen Rauch stieg den Himmel empor und die gesamte Straße wurde abgesperrt.
Hamburg (ddp). Ein Wohnhaus auf dem Hamburger Kiez ist am Freitagmorgen bei einem Großfeuer komplett ausgebrannt. Die Wohnungen in dem Mietshaus im Hamburger Berg, einer Seitenstraße der Reeperbahn im Stadtteil St. Pauli, sind unbewohnbar, wie ein Feuerwehrsprecher berichtete. Ein Bewohner wurde am Fuß verletzt, als er sich mit einem Sprung aus dem ersten Stock rettete.
Zwei verspätete Nachtschwärmer hatten den Brand am Morgen entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Nach ersten Ermittlungen war auf der Rückseite des vierstöckigen Mehrfamilienhauses mit einer Kneipe im Erdgeschoss ein Müllcontainer in Brand geraten. Das Feuer habe dann rasend schnell auf das Treppenhaus übergegriffen und sei sofort bis ins Dachgeschoss durchgelaufen, so der Feuerwehrsprecher. Das Übergreifen sei dadurch begünstigt worden, weil das gut 80 Jahre alte Gebäude zum großen Teil aus Holzbalken und einem Holztreppenhaus bestehe. Etwa 30
Einsatzkräfte waren wegen der zahlreichen Glutnester bis zum Mittag mit Nachlöscharbeiten beschäftigt.
Nach einem Bericht des Radiosenders NDR 90,3 sollen die beiden Nachtschwärmer wesentlich zur Rettung der Hausbewohner beigetragen haben. Sie weckten nicht nur gefährdete Nachbarn, sondern rückten geistesgegenwärtig auch ein in der Nähe abgestelltes altes Sofa unter die Fenster des brennenden Hauses. Die Bewohner hätten die Couch dann als Sprungpolster nutzen können.
Den gesamten Vormittag, waren in den Hauseingängen des Hamburger Bergs, Polizisten postiert, die die Anwohner anwiesen, die Straße entgegen der Richtung des einsturzgefährdeten Hauses zu verlassen.
Brandermittler des Landeskriminalamtes gehen nach derzeitigem Stand der Ermittlungen von fahrlässiger oder vorsätzlicher Brandstiftung als Brandursache aus.






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