Die Gerüchteküche um das sanierungsreife Bunny-Magazin „Playboy“ brodelt schon geraume Zeit.
Die Häschenwelt wankt – und Hefner ist wohl endlich bereit, sich von seinem Lebenswerk zu trennen. Überrollt von Gratissex im Internet, der Medien- und Anzeigenkrise, fuhr der börsennotierte Verlag Playboy Enterprises schon im vergangenen Jahr ein beträchtliches Minus in die Kasse.
Noch in 2008 äußerte sich der Held der Seidenpyjamas: „Sollte ich verkaufen müssen, wäre mein Leben zu Ende.“
Der „Playboy“ wird also verkauft. Und 2 Interessenten buhlen schon nach Informationen der „Los Angeles Times“ und anderer US-Medien um Hefners Erbe – auf der einen Seite die private Beteiligungsgesellschaft Golden Gate Capital im Verbund mit Jim Griffiths, dem früheren Playboy-Unterhaltungschef. Auf der anderen Seite steht die Iconix Brand Group, eine Holdinggesellschaft für feine Fashion-Marken wie Mossimo, Skechers, Ecko und Sean John, die Kollektion des Hiphop-Moguls Sean Combs.
Immer konkretere Fakten tauchen auf, nach denen Hugh Hefner sein Magazin für mindestens 300.000.000 Dollar verkaufen will.
Wer hätte gedacht, dass es so schnell geht… aber ist da etwa noch ein 3. Käufer, der sein Interesse bekundet?
Der irische Billigflieger „Ryanair“ hat gerade seinen „Cabin Crew Charity Calendar 2010“ vorgestellt, in dem es heiß hergeht.
Trotz heftiger Proteste von Frauenrechtsorganisationen und Anti-Sexismus-Gruppen in Spanien, Schweden und Großbritannien, wird es den freizügigen Kalender bald auf jedem Flug und auf der Homepage von Ryanair geben.
Das Argument, man würde die Crews zur Mitarbeit „zwingen“, entkräftet Ryanair prompt: „Von den rund 4000 Kabinenmitarbeitern hatten sich in diesem Jahr allein über 800 für die Teilnahme am Foto-Shooting selbst beworben.“
Offizielle Quellen schweigen zu diesem Thema, aber ich erkenne ganz klar einige Parallelen!
Quellen:
- Originalbild: flightglobal.com







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