Wie einfach war es doch, als man noch Kind war! Man schnappte sich „den Erwachsenen seines Vertrauens“, stürmte ein Kaufhaus und lud seinen Rucksack mit viel zu vielen Silvesterböllern voll. Am 31.12. verhandelte man knallhart mit seinen Eltern über die Ausgangssperre und versammelte sich des Nachts, um alles in die Luft zu sprengen was man finden konnte.
Heutzutage setzt man sich schon mindestens 6 Monate vor Jahreswechsel selber unter Druck, um die perfekte Party zu finden. Selbst mit dem Vorsatz einfach alles auf sich zukommen zu lassen hat man, je älter das Jahr wird, mehr Stress noch etwas „abzubekommen“, was seinen Wünschen und Vorstellungen entspricht.
Meine letzten Silvester waren klasse! Ins Jahr 2008 habe ich in Berlin gefeiert. Ja - am Brandeburger Tor! Zweifler fangen bei der Erwähnung schon an zu nörgeln: „Das ist ja viel zu voll.“, „Das Gedränge ist gar nichts für mich.“, und so weiter. Aber ich kann es jedem nur empfehlen!
In der Absperrung um das Spektakel ist es nämlich, entgegen jeder Erwartung, kein Drängeln und Schubsen, sondern viele friedliche Menschen die gemeinsam feiern.
Aber was treibt man dann im Folgejahr? Nach einem eher schlechten Silvestererlebnis ist es recht einfach, aber wie toppt man ein so gelungenes Fest?
Für die Feier ins Jahr 2009 sagte ich einem Bekannten spontan zu, mit ihm und 2 seiner Freunde (die ich nicht kannte) nach Mailand zu fliegen und dort die Bude zu rocken. Nach den ersten Enttäuschungen über Mailand bei Tageslicht, war die Neujahrsparty selber aber der Hammer. Zuerst werden einem zwar einige Steine in den Weg gelegt, da in Mailand offensichtlich recht wenig von Deutschen gehalten wird, aber Hartnäckigkeit zahlt sich ja bekanntlich aus.
Wer also zum Feiern nach Mailand fliegen will, sollte das machen. Allerdings sollte man darauf verzichten, wenn man sich die Stadt angucken will und etwas Bummeln möchte. Meine Erwartungen hat Mailand leider überhaupt nicht, nicht mal annähernd, getroffen!
Selbst bei dem theoretisch perfekten Event „Silvester in New York“, sollte man einiges bedenken. Um auch nur annähernd ins Zentrum des Geschehens zu kommen, sollte man spätestens mittags dort sein. Aber es ist kalt und auf New Yorks Straßen darf man kein Alkohol konsumieren! Wie gelungen wird es denn, wenn man durchgefroren Mitternacht erreicht hat? Oder langt warmer Kakao anstell des Alkohols?
Quellen:
Bild: oleb.de
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Berlin ist wirklich zu empfehlen, das Gedrängel bis zur Absperrung merkt man ab einem gewissen Promillewert auch nicht mehr
Ich habe dieses Jahr noch nichts geplant, wir haben schon überlegt, ob wir uns dem ganzne Trubel entziehen und einfach einen Tag später feiern- da sind die Partys günstiger
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