Kategorie: Weltanschauung Das Suchen und Finden

Veröffentlicht von Korbin am 11. Nov 2009

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Wie findet „Mann“ den perfekten Partner? Das ist eine Frage, die viele Menschen beschäftigt.

Alleine bei Studi-/MeinVZ haben über 100000 Benutzer dieses offensichtlich noch nicht geschafft. Die Gruppe „Jeder Topf hat einen Deckel! Aber ich bin da, glaub ich, ein Wok“ zählt derzeit 57237 Mitglieder und ist nicht die einzige Gruppe, die sich mit der Thematik beschäftigt.

Fairerweise muss man dem Wok allerdings zugestehen, dass es ihn auch mit Deckel gibt, aber wir wollen hier ja nicht kleinkariert wirken. ;-)

 

Barney Stinson (einer der Hauptdarsteller der Sitcom „How I met your Mother“) hat da seine ganz eigene Strategie, wenn man es überhaupt Strategie nennen kann…

 

Er hat eine „Heiß/Irre-Skala“ entwickelt, mit der er seine Errungenschaften misst. Es geht bei dieser Skala darum, dass eine Frau nur so Irre sein darf, wie sie auch im Verhältnis heiß ist. Die „umgekehrte“ Regressionsgerade dabei bildet die sogenannte Vicky-Mendoza-Diagonale.
Liegt dein Date darüber oder genau auf dieser Linie, bist du im sicheren Bereich. Alles was darunter liegt ist unerforschtes, gefürchtetes Territorium des Wahnsinns bis hin zur Shelly-Gillespie-Zone (benannt nach einer seiner Ex-Freundinnen, die 10 Kilo zugenommen hat und ihn mit Ziegelsteinen beworfen hat) – aber seht selbst:

Auch Charlie Harper (Two and a half Men) ist aufgefallen, dass seine Taktik nicht die optimale ist.

Zitat:

Alan: “Geh doch mit einer von deinen – nennen wir sie mal Freundinnen – ins Kino.” – Charlie: “Ja, könnte ich, aber nach dem Kino würde sie mit mir hierher fahren und wenn wir schon mal hier sind, würde ich sie mit nach oben nehmen und nachdem wir oben waren, müsste ich sie wieder loswerden. Es ist mir den Aufwand nicht mehr wert. … Ich habe etwas anderes verdient, als bedeutungslosen Sex mit Flachzangen…”

 

Zweifellos ist die Heiß/Irre-Skala wohl gut genug, um die Prioritäten für kurzfristige Beziehungen/Bekanntschaften zugrunde zu legen. Aber ist die Frage wirklich, wie man den perfekten Partner findet, oder sollte man lieber erst mal definieren, was der perfekte Partner ist?

Wenn „Mann“ nach dem Äußeren geht, wirkt es gleich oberflächlich und ist auch wenig zielführend, aber wie soll man es sonst schaffen? In der typischen Disco-Situation ist der tolle Charakter, den dieses Wesen vielleicht hat, leider nicht das Erste was uns ins Auge springt! Es ist die Optik, die uns den ersten Eindruck über Ms. oder Mr. Right vermittelt.

 

Will man lieber jemanden, der äußerlich ansprechend ist und dabei eventuell das Niveau einer knieenden Ameise hat? Oder ist es eher jemand, der uns zum Lachen bringt, aber leider nicht so tageslichttauglich ist. Gibt es wirklich die gesunde Mischung aus beidem oder müssen wir mit dem lustigen Buckelfips vorlieb nehmen?

 

Welche Tipps sind denn tatsächlich von Nutzen?
Sollte mein Partner so sein wie ich, damit wir viel gemeinsam haben oder lieber das Gegenteil um sich zu ergänzen?
Oder geht es tatsächlich nach den Sternzeichen? In meinem Fall (Fische) soll das Krebsweibchen am besten zu mir passen. Soll ich eine Anzeige schalten die nur nach diesem Sternzeichen fordert, oder muss dort auch der Aszendent berücksichtigt werden – muss er überhaupt berücksichtigt werden?

Vielleicht ist meine Sternzeichen/Aszendenten-Kombination einfach nicht gelungen für eine feste Bindung.

Selbst wenn ich die verschiedensten Variablen teste, in welcher Altersgruppe muss ich suchen? Wie die meisten Paare so dass der Mann älter ist, also eine jüngere Frau, im gleichen Alter, oder älter um mich evtl. sogar an die Zügel zu nehmen?

 

Ist der Mensch in seiner aktuellen Evolutions- und Emanzipationsstufe einfach nicht mehr darauf ausgelegt in langjährigen Beziehungen zu leben?

 

Stellst du diese Fragen auch manchmal und bekommst dann Antworten wie: „Wenn du danach suchst, findest du den Partner eh nicht – es passiert einfach irgendwann…“

Ja? Aber wann… oder überhaupt?

Wenn du Tipps, Ratschläge oder Vermutungen für die noch nicht fündig gewordenen hast, oder „glücklich“ vereint bist (noch nicht im Park vergiftet wurdest :D ) und Anregungen hast – her damit!

 

Nach mehrfachem Durchlesen dieses Artikels, fiel mir auf, dass er fast etwas verzweifelt klingt. :D  So ist er natürlich nicht gemeint, die obige Thematik ist eher grundsätzlicher Natur und welcher Lebensstil, in der Theorie, die Optimallösung darstellt. ;-)

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