Fast ein Jahr geht es nun schon mit dem Medikamentenhersteller Ratiopharm bergab.
Nur 2 Tage nach dem Selbstmord Adolf Merckles (u.a. Inh. der Firma Ratiopharm), kam es zu den ersten Meldungen, dass Ratiopharm verkauft werden solle.
Knapp 3 Monate später lief im Fernsehen schon der erste Werbespot, der die bekannten „Ratiopharm-Zwillinge“ nun auf der Seite der Versandapotheke DocMorris zeigt.
„Gute Preise, gute Besserung“ – wünscht sich nicht nur Geschäftsführer Oliver Windholz, denn im Dezember soll es die ersten konkreten Kaufangebote für den Arzneimittelkonzern geben.
Dieses erfuhr die Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am Donnerstag aus „mit der Transaktion vertrauten Kreisen“. Laut „Kreisen“ haben mindestens zehn Interessenten Gebote von deutlich mehr als 2 Milliarden Euro abgegeben. Die Angebote sähen alle eine komplette Übernahme von Ratiopharm und keinen Verkauf einzelner Geschäftsteile vor.
Spätestens dann sollte Ratiopharm seine Zwillinge wieder voll befriedigen können und wir sehen sie wieder… dann z.B. mit dem Slogan: „Gute Preise, gutes Durchhaltevermögen“.
Quellen:
Handelsblatt/Sueddeutsche/Welt/Wirtschaftswoche/n-tv
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